Die Beschwerden gegen Banken sind nach dem Höhepunkt der Finanzkrise wieder rückläufig. So gab es im letzten Jahr 593 Beschwerden gegen private Kreditinstitute wegen Nichteinhaltung gesetzlicher Vorschriften nach dem Wertpapierhandelsgesetz. Im Jahre 2010 waren es 484 und im Jahre 2009 noch 810 Beschwerden. 188 Beschwerden gab es im Jahre 2011 gegen Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Im Jahre 2010 waren es 171 und im Jahre 2009 waren es 273 Beschwerden.

91 Beschwerden gab es im Jahre 2011 gegen sonstige Finanzdienstleistungsinstitute. Im Jahre 2010 waren es 117 und im Jahre 2009 waren es 145 Beschwerden. Einen Rückgang der Beschwerden gab es auch bei den Beschwerden wegen schlechter Beratung beim Erwerb von Finanzprodukten. So wurden im Jahre 2009 noch 292 Beschwerden gegen private Kreditinstitute verzeichnet. Im Jahre 2011 waren es nur 208 Beschwerden. Von 90 Beschwerden im Jahre 2009 auf 41 im Jahr 2011 halbierte sich die Zahl der Beschwerden wegen schlechter Beratung bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Das teilte
die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/8889) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/8647) mit.