Bei einer Geldanlage in Tagesgeld sind die Einlagen durch die Einlagensicherung abgesichert. Wie hoch die Einlagen bei einem Tagesgeld Anbieter abgesichert sind, ist abhängig davon ob es eine ausländische oder deutsche Bank ist und ob die Bank Mitglied in einem freiwilligen Sicherungsfond ist.

So zum Beispiel ist die comdirect bank eine deutsche Bank. Das heißt die Einlagen bei der comdirect bank sind bis zu einem Betrag in Höhe von 100.000 Euro durch die deutsche gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherung abgesichert. Die comdirect bank ist des weiteren noch Mitglied im Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken. Durch diesen sind die Einlagen pro Kunde bis zu einer Höhe von 30% des zum Zeitpunkt des letzten veröffentlichten Jahresabschluss maßgeblich haftenden Eigenkapital der Bank abgesichert So sind die Kundeneinlagen bei der comdirect bank aktuell bis zu einem Betrag in Höhe von 107.052.000 Euro je Kunde abgesichert.

Dagegen zum Beispiel ist die Bank of Scotland eine ausländische Bank. Die Bank hat ihren Hauptsitz in Schottland. Aus diesem Grund gilt bei der Bank of Scotland die britische Einlagensicherung. Durch den britischen Einlagensicherungsfond sind die Einlagen der Kunden der Bank bis zu einem Betrag in Höhe von 85.000 Pfund, das entspricht rund 100.000 Euro je Kunde abgesichert. Auch wenn es eine ausländische Einlagensicherung ist, gilt diese auch für die Kundeneinlagen der deutschen Kunden der Bank of Scotland.

Bevor man bei einer Bank Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegt, besonders bei größeren Summen sollte man sich vorher darüber informieren, wie hoch die Einlagen bei der Bank abgesichert sind, damit man im Fall einer Insolvenz der Bank nicht ein Teil des Vermögens verliert, weil man mehr angelegt hat, als durch die Einlagensicherung abgesichert ist. Unter anderem Informationen zur der Höhe der Einlagensicherung einiger Tagesgeld Anbieter findet man hier im Tagesgeld Vergleich.