Ab spätestens Mitte nächsten Jahres gibt es bei der Postbank nicht mehr das iTAN-Verfahren in Form einer Papierliste. So können Postbank Kunden ab Mitte nächsten Jahres nur noch wählen zwischen dem mobileTAN Verfahren und dem chipTAN Verfahren, das die Postbank ab dem 16.11.2010 einführt. In einem ersten Schritt bekommen Neukunden der Postbank, die sich ab 01.11.2010 bei der Eröffnung eines Girokontos für die mobileTAN entscheiden, keine Papierliste mehr zugesandt von der Postbank.

Beim chipTAN Verfahren benötigt man einen Kartenleser, dieser sogenannte TAN-Generator erzeugt die Transaktionsnummer (TAN) für jeden Auftrag selbst. So gibt der Kunde bei diesem Verfahren die Daten am Computer ein, die Anzeige der Daten erfolgt am TAN-Generator. Betrüger haben somit keine Chance gleichzeitig beide Geräte für ihre Zwecke zu manipulieren. Die vom TAN Generator erzeugte TAN ist nur kurze Zeit gültig und gilt nur für den speziellen Auftrag.

Neben diesen Verfahren wird es weiterhin bei der Postbank das mobileTAN Verfahren geben. Bei diesem Verfahren fordert man bei einer Überweisung eine mobileTAN an. Diese bekommt man im Regelfall innerhalb weniger Sekunden auf das Mobiltelefon geschickt. Mit dieser kann man dann die Überweisung freigeben.